Wohngebäude

Die Wohngebäudeversicherung versichert das Wohngebäude gegen Schäden, die durch Feuer, Leitungswasser und Sturm/Hagel entstehen. Diese Grunddeckung ist nicht ausreichend. Die Versicherer bieten eine Vielzahl von Deckungserweiterungen an, z.B. grobe Fahrlässigkeit, Vandalismus, Einbruch, Glasbruch, Elementarschäden u.a. Insbesondere der Einschluss der Elementarschäden (Überschwemmung, Rückstau, Erdrutsch, Erdbeben. Starkregen) ist zu empfehlen In hochwassergefährdeten Gebieten ist es für die Gebäudeeigentümer .sehr schwierig bzw. unmöglich, Schutz gegen Elementarschäden zu bekommen. .Sie können den Versicherungsschutz nach der Risikolage und ihren persönlichen Wünschen zusammenstellen.

Leistungen des Versicherers

  • Bei einem Totalschaden ersetzt der Versicherer den ortsüblichen Neubauwert des Wohnhauses.
  • Bei einem Teilschaden, z.B. durch Sturm oder Leitungswasser, übernimmt der Versicherer die notwendigen Reparaturkosten und zusätzlich die eventuell entstandenen Aufräumungskosten etc.

Prämienerhöhungen

Die Wohngebäudeversicherung ist ein Sorgenkind der Versicherer, da diese Versicherungssparte seit 15 Jahren defizitär verläuft.  Die Versicherer ergreifen z. T. rabiate Sanierungsmaßnahmen: Neue Verträge mit hohen Prämien, Änderungskündigungen mit Beitragserhöhungen, Kündigungen oder sogar Komplettaufgabe der Versicherungssparte Wohngebäude.

TIPP! Wenn Sie Probleme mit Ihrem Gebäudeversicherer haben, sprechen Sie uns an!!

Auch wenn Sie in unmittelbare Nähe eines Sees oder eines Flusses wohnen, bieten wir Ihnen eine Versicherungslösung.

Fordern Sie eine detaillierte Risikoanalyse an. Klicken Sie auf den nachfolgenden Link. Es öffnet sich eine PDF-Datei mit einem Fragebogen, den Sie bitte ausgefüllt an uns senden. Wir analysieren Ihre Risiken und unterbreiten Ihnen ein Angebot.

Risikoanalyse Wohngebäude


Wir finden für Sie das beste Angebot!

 


Definitionen und Erläuterungen der wichtigsten Begriffe der Wohngebäudeversicherung

Versicherte Gefahren:

Standarddeckung: Brand, Blitzschlag, Explosion, Implosion, Aufprall eines Luftfahrzeuges,  Leitungswasser (Rohrbruch und Frost), Sturm, Hagel

Vielfache Deckungserweiterungen sind möglich, z.B.:

Gebäudebeschädigung durch Dritte, weitere Elementarschäden, Graffitischäden, Fahrzeuganprall

Brand:

Darunter versteht man ein Feuer, das ohne einen bestimmungsgemäßen Herd entstanden ist oder ihn verlassen hat und sich aus eigener Kraft ausbreiten kann.

Blitzschlag:

der unmittelbare Übergang des Blitzes auf Sachen

Explosion:

eine plötzliche Kraftäußerung durch Ausdehnung von Gasen oder Dämpfen

Leitungswasser:

Wasser, das bestimmungswidrig aus Zu- und Ableitungsrohren der Wasserversorgung ausgetreten ist. Das gilt auch für Heizungs-, Klima-, Solar-, Sprinkleranlagen etc.

Sturm:

mindestens Windstärke 8 (63 kmh)

Hagel:

Niederschlag in Form von Eiskörnern

weitere Elementarschäden:

Überschwemmung, Rückstau, Erdbeben, Erdfall, Erdrutsch, Schneedruck, Lawinen, Vulkanausbruch

Überschwemmung:

die Überflutung des Grund und Bodens des Grundstücks durch Ausuferung oberirdischer Gewässer oder durch Starkregen

Versicherte Kosten:

Aufräumungs- oder Abbruchkosten, Bewegungs- und Schutzkosten, Schadenabwendungs- oder Schadenminderungskosten

versicherter Mietausfall:

der Versicherer ersetzt nach einem Versicherungsfall bei vermieteten Wohnräumen den Mietausfall einschl. Nebenkosten

bei selbstgenutzten Wohnräumen durch den Versicherungsnehmer den ortsüblichen Mietwert

Ausschlüsse:

Nicht versichert sind Schäden durch Krieg, Innere Unruhen, Kernenergie, Sturmflut, Vorsatz des Versicherungsnehmers

z.T. auch grobe Fahrlässigkeit bei schwerer Pflichtverletzung

Versicherungsfall:

ist der Schaden aufgrund Zerstörung oder Beschädigung der versicherten Sache durch die versicherten Gefahren

Versicherte Sachen:

Wohngebäude, Gebäudebestandteile, Gebäudezubehör und z.T. sonstige Grundstücksbestandteile

Wohngebäude:

dient mehrheitlich Wohnzwecken. Ein Gebäude ist ein fest mit dem Grund und Boden verbundenes Bauwerk, das von Menschen betreten werden kann und Menschen, Tiere und Sachen schützt.

Gebäudebestandteile:

sind fest mit dem Gebäude verbunden, z. B. Türen, Fenster, Heizungsanlagen, verklebter Teppichboden

Gebäudezubehör:

im Gebäude oder außen angebracht zur Instandhaltung des Gebäudes oder zu Wohnzwecken

Grundstücksbestandteile:

Garagen, Hundehütte, Gehwege, Müllboxen, etc.

Ausschlüsse:

Nicht versichert sind Regenfallrohre, Leitungen außerhalb des Gebäudes, Hausrat, Betriebseinrichtungen, nicht bezugsfertige Gebäude,

vom Mieter oder Wohnungseigentümer in das Gebäude eingefügte Sachen

Versicherungssumme:

Entspricht dem Versicherungswert

Versicherungswerte:

Gleitender Neubauwert, Neuwert, Zeitwert, gemeiner Wert

Gleitender Neubauwert:

der ortsübliche Neubauwert des Gebäudes einschließlich Nebenkosten in den Preisen von 1914

Neuwert:

der ortsübliche Neubauwert des Gebäudes einschließlich Nebenkosten

Zeitwert:

Ergibt sich aus dem Neuwert eines Gebäudes abzüglich der Wertminderung durch Alter und Abnutzung

Gemeiner Wert:

der erzielbare Verkaufspreis ohne Grundstücksanteil

Unterversicherung:

Die vereinbarte Versicherungssumme ist niedriger als der Neubauwert

Eine  Entschädigung wird im gleichen Verhältnis gekürzt!!

Unterversicherungs-verzicht:

Wird die Versicherungssumme 1914 korrekt ermittelt, verzichtet der Versicherer auf die Einrede der Unterversicherung

Veräußerung:






Der Versicherungsvertrag geht kraft Gesetzes vom Verkäufer auf den Erwerber über, die Veräußerung ist dem Versicherer unverzüglich anzuzeigen.

Übergang erfolgt mit der Eintragung im Grundbuch

Erwerber hat ein Sonderkündigungsrecht nach Eigentumsübergang

Der Versicherungsschutz kann nach den Risikoverhältnissen und den Vorstellungen des Gebäudeeigentümers sehr individuell zusammengestellt werden. Wir empfehlen eine ausführliche Risikoanalyse (siehe oben!).