Betriebliche Altersversorgung

Die betriebliche Altersversorgung wird an Bedeutung gewinnen, da das klassische „Drei- Säulen- Prinzip“ der Altersversorgung, das heißt, die gesetzliche, private und betriebliche Altersvorsorge, durch die Schwierigkeiten der gesetzlichen Rentenversicherung in eine Schieflage geraten ist. Nur auf die gesetzliche Rentenversicherung können Sie und ihre Mitarbeiter sich nicht mehr verlassen, da die demografische Entwicklung zu erheblichen Problemen geführt hat, auf die reagiert werden muss.


Beispiele:
- Rückgang der Erwerbstätigen (also der Beitragszahler), etwa bei hoher Arbeitslosigkeit
- aufgrund des Umlageverfahrens müssen die Beitragszahler immer mehr Rentner versorgen
- späterer Eintritt in das Berufsleben durch längere Ausbildungs- und Studienzeiten
- früherer Rentenbeginn (Eintrittsalter 1960 ca.. 64 Jahre, heute 59 Jahre)
- die Rentner leben länger (durchschnittliche Rentendauer 1960: 9,9 Jahre, heute: 16 Jahre)

Durch die Rentenreformen der vergangenen Jahre hat der Gesetzgeber versucht, die gesetzliche Rentenversicherung den Veränderungen anzupassen, das heißt im Klartext zukünftig weniger Leistungen, das spüren die Rentner bereits heutzutage.

Die Rente, zumindest in der Höhe, ist also nicht mehr sicher. Die Versorgungslücke im Alter wird immer größer. Der Gesetzgeber fördert erfreulicherweise zumindest die betriebliche Altersversorgung, sodass sie für Arbeitnehmer und Arbeitgeber noch attraktiver geworden ist.

Außerdem hat der Arbeitnehmer gegenüber dem Arbeitgeber einen gesetzlichen Anspruch auf eine Entgeltumwandlung für eine betriebliche Altersversorgung.

Neue Haftungsrisiken für Arbeitgeber
Der Arbeitgeber ist verpflichtet das Wie und Wo zu regeln und seine Arbeitnehmer unaufgefordert ausreichend sowie sachlich richtig über die Möglichkeiten der Entgeltumwandlung zu informieren. Hat er dies nicht getan bzw. kann er den Nachweis dazu nicht erbringen, so kann er in Höhe des entgangenen Steuervorteils (ggf. zzgl. Verzinsung) schadensersatzpflichtig gemacht werden.
Fordern Sie eine Beratung an, wie Sie Ihr Haftungsrisiko minimieren und zusätzlich Lohnnebenkosten sparen können!

Tipp:
Binden Sie mit einer betrieblichen Altersversorgung Mitarbeiter an Ihr Unternehmen. Die Alternative "betriebliche Altersversorgung anstatt Gehaltserhöhung" ergibt sogar eine Kostenersparnis.


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Servicescheck Betriebliche Altersversorgung



Die fünf Möglichkeiten der betrieblichen Altersversorgung sind: Die Pensionszusage/ Direktzusage, die Direktversicherung, die Pensionskasse, der Pensionsfonds und die Unterstützungskasse:

Pensionszusage/Direktzusage

So funktioniert die Pensionszusage

Der Arbeitgeber erteilt dem Arbeitnehmer eine unmittelbare Versorgungszusage. Für diese Verpflichtung muss der Arbeitgeber in seiner Bilanz Rückstellungen bilden. Der Arbeitgeber erbringt die Versorgungsleistungen aus eigenen betrieblichen Mitteln. Er kann das Risiko auch auf einen Rückdeckungsversicherer übertragen. Der Arbeitnehmer hat nur gegenüber dem Arbeitgeber einen arbeitsvertraglichen Rechtsanspruch. Der Arbeitgeber haftet mit seinem gesamten Betriebsvermögen für das Versorgungsversprechen.

Beitragshöhe

Nach Vereinbarung gemäß „Versorgungsversprechen“!

Welche Leistungen gibt es?

Altersrente, Berufsunfähigkeitsrente, Hinterbliebenenrente, Kapital-leistungen

Entgeltumwandlung

Der Arbeitnehmer kann die Versorgungszusage durch eine Entgeltumwandlung selbst finanzieren. Die Unverfallbarkeit seiner Ansprüche ist dann sofort wirksam.

Steuerliche Vorteile

Der Arbeitgeber muss für die Zusagen Pensionsrückstellungen bilden, die sich gewinnmindernd auswirken, die Steuerlast wird erheblich reduziert, die Liquidität erhöht sich.

Die Versorgungszusage stellt für den Arbeitnehmer keinen Zufluss von Einnahmen dar, deshalb fällt keine Lohnsteuerpflicht an.

Erst In der Rentenbezugsphase sind die Leistungen für den Empfänger steuerpflichtig. (nachgelagerte Besteuerung).

Kostenersparnis

Die Zusage ist sozialversicherungsfrei bis zu 4 % der Beitrags-bemessungsgrenze der Rentenversicherung, (2016 sind das 2.976,00 Euro jährlich, 248,00 Euro monatlich).
Steuerersparnis durch Bildung der Pensionsrückstellung.

Weitere Vorteile

- Geringer Verwaltungsaufwand!
- Bei Rückdeckung kein Versorgungsrisiko für das Unternehmen.
- Keine Anpassungspflicht bei Beitragszusage mit Mindestleistung.

Unverfallbarkeit

Der Arbeitnehmer hat bei einer arbeitgeberfinanzierten Zusage einen unverfallbaren Anspruch, wenn er 25 Jahre alt ist und die Zusage fünf Jahre bestanden hat, bei Entgeltumwandlung hat er einen sofortigen unverfallbaren Anspruch.

Insolvenzsicherung

Die unverfallbaren Anwartschaften und die laufenden Renten sind insolvenzsicherungspflichtig.


Tipp: Bieten Sie Ihrem Mitarbeiter ein Mehr an Sozialleistung und sparen Sie trotzdem Kosten!

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Direktversicherung

So funktioniert die Direktversicherung

Der Arbeitgeber schließt zugunsten des Arbeitnehmers eine Direktversicherung ab. Der Arbeitgeber ist Versicherungsnehmer und Prämienzahler, der Arbeitnehmer ist begünstigte Person und erhält die Versicherungsleistung

Prämienhöhe

Die Beiträge sind steuer- und sozialabgabenfrei bis zu 4 % der Beitrags-bemessungsgrenze der Rentenversicherung,  (2016 sind das 2.976,-- Euro jährlich, 248,00 Euro monatlich).

Variabel und flexibel

- Jede Form der Lebensversicherung ist möglich,
- Staffelung der Prämien z.B. nach Gruppen,
- Beteiligung des Mitarbeiters möglich.
- Ab dem 60. Lebensjahr kann die Auszahlung frei gewählt werden.

Was kann versichert werden

Todesfall, Alterskapital, Berufsunfähigkeit, Pflege, Altersrente (sofortiger Versicherungsschutz)

Entgeltumwandlung

Der Arbeitnehmer kann die Direktversicherung durch eine Entgeltumwandlung selbst finanzieren. Die Unverfallbarkeit seiner Ansprüche ist sofort wirksam.

Steuerliche Vorteile

Die Prämien sind für den Arbeitgeber Betriebsausgaben. Die Prämien sind für den Arbeitnehmer lohnsteuerfrei bis zu 4 % der Beitrags-bemessungsgrenze. Zusätzlich ist ein jährlicher Festbetrag von 1.800,00 Euro steuerfrei. Die Leistungen werden in der Rentenzeit besteuert (nachgelagerte Besteuerung).

Kostenersparnis

Bei richtiger Gestaltung entfallen Beiträge zur Sozialversicherung. Bieten Sie Ihrem Mitarbeiter ein Mehr an Sozialleistung und Sie sparen trotzdem Kosten.

Hohe Rendite

Durch Kosten- und Steuerersparnis wird eine sehr gute Rendite erzielt.

Weitere Vorteile

- Einfach, risikolos, transparent,
- kein Verwaltungsaufwand,
- keine bilanziellen Auswirkungen,
- kein Versorgungsrisiko für das Unternehmen.

Ausscheiden des Mitarbeiters

Bei unwiderruflichem Bezugsrecht Mitgabe der Police!

Die Direktversicherung ist die beliebteste Form der betrieblichen Altersversorgung, sie ist das ideale Instrument für kleine und mittlere Unternehmen!



Pensionskasse

So funktioniert die Pensionskasse

Der Arbeitgeber erteilt dem Arbeitnehmer über die Pensionskasse eine Versorgungszusage und zahlt die Beiträge für die zugesagten Leistungen. Der Arbeitnehmer zahlt in der Regel ebenfalls einen Teil der Beiträge. Er hat einen Rechtsanspruch gegenüber der Pensionskasse. Der Arbeitnehmer ist Mitglied der Pensionskasse und gleichzeitig Versicherungsnehmer und versicherte Person.

Was ist die Pensionskasse

Die Pensionskasse ist eine versicherungsähnliche selbständige Einrichtung, die für den Arbeitgeber die betriebliche Altersversorgung durchführt. Sie kann sich der Hilfe von Lebensversicherern bedienen. Die Pensionskasse selbst ist aber ein Versicherungsverein, sie wird den Lebensversicherern zugerechnet und unterliegt der staatlichen Versicherungsaufsicht.

Beitragshöhe

Nach Vereinbarung gemäß  „Versorgungsverhältnis“!

Welche Leistungen gibt es?

Altersrente, Berufsunfähigkeitsrente, Hinterbliebenenrente.
(Nur Rentenleistungen!)

Entgeltumwandlung

Der Arbeitnehmer kann die Versorgungszusage durch eine Entgeltumwandlung selbst finanzieren. Die Unverfallbarkeit seiner Ansprüche ist dann sofort wirksam.

Steuerliche Vorteile

Die Beiträge, sowie eventuelle Zuschüsse, sind für den Arbeitgeber Betriebsausgaben. Kein Ausweis in der Bilanz!

Die Beiträge sind für den Arbeitnehmer lohnsteuerfrei, (nur bis zur Höhe von 4% der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung,  2.976,-- Euro jährlich). Zusätzlich ist ein jährlicher Festbetrag von 1.800,00 Euro steuerfrei.
In der Rentenbezugsphase sind die Leistungen für den Empfänger steuerpflichtig (nachgelagerte Besteuerung).

Kostenersparnis

Die Beiträge sind sozialversicherungsfrei bis zu 4 % der Beitragsbemessungs-grenze der Rentenversicherung, (2016 sind das 2.976,00 Euro jährlich, 248,00 Euro monatlich).

Hohe Rendite

Durch Kosten- und Steuerersparnis wird eine hohe Rendite erzielt.

Weitere Vorteile

- Geringer Verwaltungsaufwand,
- keine bilanziellen Auswirkungen,
- kein Versorgungsrisiko für das Unternehmen,
- keine Anpassungspflicht bei Beitragszusage mit Mindestleistung.

Unverfallbarkeit

Der Arbeitnehmer hat bei einer arbeitgeberfinanzierten Zusage einen unverfallbaren Anspruch, wenn er 25 Jahre alt ist und die Zusage fünf Jahre bestanden hat, bei Entgeltumwandlung hat er einen sofortigen unverfallbaren Anspruch.

Insolvenzsicherung

Keine Insolvenzsicherungspflicht!



Pensionsfonds

So funktioniert der Pensionsfonds

Der Arbeitgeber erteilt dem Arbeitnehmer über einen Pensionsfonds eine Versorgungszusage, die beitragsbezogen mit einer Mindest-leistung oder leistungsbezogen erfolgen kann. Der Arbeitnehmer hat einen Rechtsanspruch gegenüber dem Pensionsfonds.

Was ist der Pensionsfonds

Der Pensionsfonds ist eine versicherungsähnliche selbständige Einrichtung, die für den Arbeitgeber die betriebliche Altersversorgung durchführt. Die Kapitalanlagevorschriften sind „liberal“ ausgestaltet. Der Pensionsfonds unterliegt der Kontrolle des Bundesaufsichtsamtes für das Versicherungswesen.

Beitragshöhe

Unbegrenzt!

Welche Leistungen gibt es?

Altersrente, Berufsunfähigkeitsrente, Hinterbliebenenrente

Entgeltumwandlung

Der Arbeitnehmer kann die Versorgungszusage durch eine Entgeltumwandlung selbst finanzieren. Die Unverfallbarkeit seiner Ansprüche ist dann sofort wirksam.

Steuerliche Vorteile

Die Beiträge sind für den Arbeitgeber Betriebsausgaben.
Die Beiträge sind für den Arbeitnehmer lohnsteuerfrei, (nur bis zur Höhe von 4% der Beitragsbemessungsgrenze der Renten-versicherung).
Zusätzlich ist ein jährlicher Festbetrag von 1.800,00 Euro steuerfrei.
In der Rentenbezugsphase sind die Leistungen für den Empfänger steuerpflichtig (nachgelagerte Besteuerung).

Kostenersparnis

Die Beiträge sind sozialversicherungsfrei bis zu 4 % der Beitrags-bemessungsgrenze der Rentenversicherung, (2016 sind das 2.976,00 Euro jährlich, 248,00 Euro monatlich).

Eventuell höhere Rendite

Durch aktienorientiertes Anlagenmanagement kann eine hohe Rendite erzielt werden. Der Aktienanteil kann flexibel von 20% bis 100% gewählt werden. Dadurch kann ein höheres Risiko entstehen, der Kapitalerhalt ist aber gewährleistet.

Weitere Vorteile

- Flexibel,
- Beiträge können an Unternehmenszahlen gebunden werden,
- geringer Verwaltungsaufwand,
- keine bilanziellen Auswirkungen,
- kein Versorgungsrisiko für das Unternehmen,
- keine Anpassungspflicht bei Beitragszusage mit Mindestleistung.

Unverfallbarkeit

Der Arbeitnehmer hat bei einer arbeitgeberfinanzierten Zusage einen unverfallbaren Anspruch, wenn er 25 Jahre alt ist und die Zusage fünf Jahre bestanden hat. Bei Entgeltumwandlung besteht sofortige Unverfallbarkeit.

Insolvenzsicherung

Unverfallbare Anwartschaften und laufende Renten sind über den Pensions- Sicherungs- Verein, Köln abgesichert. Allerdings muss der Arbeitgeber dafür Beiträge zahlen.


 

Unterstützungskasse

So funktioniert die
Unterstützungskasse

Der Arbeitgeber erteilt dem Arbeitnehmer über die Unterstützungs-kasse eine Versorgungszusage und  bringt die entsprechenden Aufwendungen dafür auf. Die Leistungen werden von der Unterstützungskasse erbracht. Der Arbeitgeber haftet für die Leistungen der Unterstützungskasse. Häufig gibt die Unterstützungs-kasse das Risiko aus den Versorgungszusagen an einen Rückdeckungsversicherer weiter.

Was ist die

Unterstützungskasse

Die Unterstützungskasse ist eine rechtsfähige Versorgungseinrichtung, meistens in der Rechtsform einer GmbH, die für den Arbeitgeber die betriebliche Altersversorgung durchführt. Die Unterstützungskasse unterliegt nicht der Kontrolle durch das Bundesaufsichtsamt.

Beitragshöhe

Nach Vereinbarung gemäß „Versorgungsverhältnis“,
keine Begrenzung der Beiträge!

Welche Leistungen gibt es?

Altersrente, Berufsunfähigkeitsrente, Hinterbliebenenrente. Kapital-leistungen; außerdem Unterstützung bei Notfällen, Arbeitslosigkeit, Betriebsunfällen etc. möglich.

Entgeltumwandlung

Der Arbeitnehmer kann die Versorgungszusage durch eine Entgeltumwandlung selbst finanzieren. Die Unverfallbarkeit seiner Ansprüche ist dann sofort wirksam.

Steuerliche Vorteile

Die Aufwendungen zur Unterstützungskasse sind für den Arbeitgeber Betriebsausgaben, sie stellen für den Arbeitnehmer keinen Zufluss dar und sind deshalb lohnsteuerfrei. Erst die Versorgungsleistungen sind für den Empfänger steuerpflichtig (nachgelagerte Besteuerung).

Kostenersparnis

Die Beiträge sind sozialversicherungsfrei. Bei Entgeltumwandlungen bis max. 4 % der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung.

Hohe Rendite

Durch Kosten- und Steuerersparnis wird eine hohe Rendite erzielt.

Weitere Vorteile

- Flexible Leistungspläne,
- geringer Verwaltungsaufwand,
- keine bilanziellen Auswirkungen.
- Bei Rückdeckung kein Versorgungsrisiko für das Unternehmen.

Unverfallbarkeit

Der Arbeitnehmer hat bei einer arbeitgeberfinanzierten Zusage einen unverfallbaren Anspruch, wenn er 25 Jahre alt ist und die Zusage fünf Jahre bestanden hat, bei der Entgeltumwandlung hat er einen sofortigen unverfallbaren Anspruch.

Insolvenzsicherung

Unverfallbare Anwartschaften und laufende Leistungen sind insolvenzsicherungspflichtig, (über den PSVaG, Köln).

Kosten

Der Arbeitgeber trägt die Kosten für die Insolvenzsicherung und für die Verwaltung der Unterstützungskasse.


Rufen Sie uns bitte an, wenn Sie Fragen dazu haben! Sie erreichen uns unter der Telefonnummer: 030 854 06 277